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Kunstförderung

Der Essay wird in der nächsten Ausgabe von SuR – KulturPolitik für Stuttgart und Region veröffentlicht uns hier ist nur die Einleitung vorab zu lesen.

Kunstförderung in Zeiten der digitalen Ökonomie. Eine Aufforderung zum Neu-Denken. 

Es ist an der Zeit, die Kunstförderung neu zu gestalten und in das Zeitalter der Digitalisierung zu überführen. Dabei sollten wir endlich die Bürokratie minimieren und die Autonomie maximieren. Wie das radikal klappen könnte und warum die Kunst durch ein falsches Verständnis von Förderung an Relevanz verliert, möchte ich hier skizzieren.

Beginnen möchte ich bei einer wesentlichen Grundannahme: Kultur und Kunstförderung sind notwendig und sinnvoll für eine freie und demokratische Gesellschaft. Die Kritik an der Kunstförderung ist alt und nicht neu. Alle Jahre wieder werden die Unzulänglichkeiten des Fördersystems festgestellt. Manchmal gibt es zu viel Geld, manchmal zu wenig und manchmal ist es die Art der Förderung, die in der Kritik steht. Wobei man heute zugutehalten muss, dass es eine noch nie dagewesene Vielfalt von Förderungen gibt; sowohl in der Art als auch in der Gestaltung,  aus der öffentlichen als auch der privaten Hand.

Eigentlich gibt es heute eine große Vielfalt von Finanzierungsmöglichkeiten und man sollte meinen, dass die Kunst die besten Entfaltungsmöglichkeiten seit je hat. Dass dies nicht der Fall ist, erfährt man schnell, wenn man quer durch die Republik mit Künstlern und Künstlerinnen spricht, die tief im Fördersystem stecken und zugleich Kritiker und Nutznießer des Ganzen sind. Dabei lassen sich drei Kritikpunkte identifizieren, die immer wieder genannt werden: Bürokratie, Ökonomie, Autonomie. Zugespitzt formuliert: Bürokratie durch (falsche) Ökonomie führt zum Verlust der Autonomie.

(Den ganzen Essay gibt es in der nächsten Ausgabe von SuR – KulturPolitik für Stuttgart und Region im Oktober 2020 zu lesen).