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Aus Lotung_

Diese Seite zeigt nicht nur, was ich tue – sondern wie ich arbeite. Sie macht sichtbar, auf welche Themen ich treffe – und was ich daraus mache.

Ich bewege mich in Feldern, die gesellschaftlich, technologisch oder politisch aufgeladen sind: Künstliche Intelligenz, öffentlicher Raum, Ökonomie. Mich interessieren die Regeln, Widersprüche und Systeme, die diese Felder prägen – und die Frage, wie man sie künstlerisch öffnen, verformen oder neu schreiben kann.

Dabei wechsle ich die Rollen: Als Künstler entwickle ich Arbeiten, die mit bestehenden Strukturen operieren. Als künstlerischer Leiter konzipiere ich Formate, die Räume für andere schaffen. In der Produktion arbeite ich daran, dass Kunst überhaupt stattfinden kann – strukturell, logistisch, oft unsichtbar, aber zentral.

AusLotung versammelt diese Perspektiven – thematisch gegliedert, kontextbezogen gedacht. Nicht als Projektschau – die findest du unter Auseinandersetzung – sondern als Kartierung meiner Arbeit entlang der Bedingungen, in denen sie entsteht.

Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz ist längst nicht nur Werkzeug – sie ist Akteur, Projektionsfläche und Entscheidungssystem.

Ich setze mich mit ihr nicht theoretisch auseinander, sondern arbeite mit ihr, lasse sie mitsprechen, gestalten, urteilen – auf Bühnen, Webseiten, in Fördersystemen und öffentlichen Räumen.

In meiner künstlerischen Arbeit tritt sie als Kritiker und Sprachfigur auf (Aiden), in der Konzeption entwickle ich Formate, in denen KI Verantwortung übernimmt (KI-Fellowship), und in der Produktion begleite ich Projekte, bei denen das Verhältnis von Kontrolle, Macht und Technologie neu verhandelt wird (Kunst.KI: Kontrollverlust).

Kunst im öffentlichen Raum

Der öffentliche Raum ist dort, wo sich Gesellschaft begegnet – analog wie digital. Er ist kein leerer Hintergrund, sondern Bühne, Konfliktzone und Möglichkeitsraum zugleich.

Ich arbeite im öffentlichen Raum als Künstler, als künstlerischer Leiter und in der Produktion. Mich interessieren Orte, an denen etwas verhandelt wird: Sichtbarkeit, Teilhabe, Erinnerung, Macht. Ob auf Plätzen, in Fenstern, über Plattformen oder durch Netzwerke – öffentliche Kunst beginnt für mich nicht mit der Form, sondern mit der Frage: Wer darf hier sprechen – und wer wird gehört?

Ökonomien

Ich arbeite mit wirtschaftlichen Strukturen wie mit künstlerischem Material. Nicht von außen, sondern von innen heraus: Ich greife Symbole, Systeme und Oberflächen der Gegenwart auf – und verwandle sie in Zerrbilder, Szenarien oder performative Unternehmen. In meiner Start[up]-Serie habe ich spekulative Modelle geschaffen, die sich an realen Märkten, Plattformen und PR-Strategien orientieren – Produkte, die funktionieren, ohne sich dem Kunstsystem unterwerfen zu müssen.

Mich interessiert, wie sich ökonomische und künstlerische Logiken überlagern, widersprechen oder gegenseitig antreiben. Ob als Zertifikat, Getränk, Antrag oder Versprechen – die Arbeit beginnt dort, wo Tausch, Aufmerksamkeit und Verwertung untrennbar werden.