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Herr Clair

Ein Werdegang ist immer im Werden und doch Vergehen. Die Vergangenheit und die Zukunft ziehen dabei gleichermaßen am roten Faden. Kunst bleibt immer als  Bezugspunkt. Dieser ändert seine Oberfläche und Struktur, je nach dem, welche Disziplin ich mir für meine künstlerische Arbeit aneigne. Wirtschaft, Politik und Wissenschaft werden so zum Gehilfen von Werken, die Oberflächen provozieren und Perspektivenwechsel ermöglichen. Im Selbstverständnis des Konzeptkünstlers, Projektentwickler und Provokationsmanagers.

 

Herr Clair aka Clair Bötschi

 

Alles begann 1988 in Filderstadt. Nach einer lustigen und unverdrossenen Kindheit mit drei Brüdern, machte ich 2008 mein Abitur. Auf dem Weg dahin lernte ich Cello spielen und legte in diversen Schreibwerkstätten am Literaturhaus Stuttgart den Grundstein für die Liebe zur deutschen Sprache. Im Studiengang Wirtschaft Neu Denken an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter tauchte ich in Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft sowie künstlerische und philosophische Inhalte ein. Wesentlich war das Verstehen, Reflektieren und Hinterfragen von ökonomischen Denkstrukturen und das Wechseln von Perspektiven.

 

Es folgten mehrere Jahre Arbeitserfahrung auf einem Demeter Bauernhof nahe Hamburg. Hier unterstützte ich den Aufbau der hofeigenen Manufaktur und übernahm die Verantwortung für die Gestaltung und Umsetzung eines kulturellen Konzeptes. Zur gleichen Zeit begann ich immer mehr eigene Projekte und Auseinandersetzungen zu realisieren. Daraus ergab sich 2015 die Aufnahme des Masterstudiums Kultur + Management an der Dresden International University. Seitdem arbeite ich, neben meinen eigenen künstlerischen Projekten. Seit dem Jahr 2017 als festes Mitglied der in der Künstlergruppe Performance Electrics gGmbH in Stuttgart.