Lingua Britannica

Tabak Unverpackt ein Ladenkonzept, das Tabak lose und zum Selbst Schneiden verkauft. Zielgruppen befinden sich in den Großstädten und deren Szenekiezen. Das Konzept zeichnet den Wandel der letzten Jahre von andere Branchen wie Bier oder Burger nach. So vereint Tabak Unverpackt Trends wie Nachhaltigkeit, Zero Waste, Regionalität, Tradition, Geschmack, Individualität und ökologische Anbauweise auf eine Branche, die heute in der Öffentlichkeit ausschließlich negativ besetzt ist. Grundgedanke ist, dass der Kunde seine eigenen Blends zusammenstellt und diese dann selber fein schneidet und in eigenen Verpackungen verpackt. Damit propagieren wir eine Abkehr von Marken hin zu dem reinen Naturprodukt Tabak. Durch die Trennung von Produkt und Verpackung können die meisten gesetzlichen Beschränkungen (Horrorbilder, Warnhinweise) umgangen werden und der Kaufprozess ästhetisiert werden.

 

Das Interesse der Rauchtabakindustrie war groß. Unser Wille das Konzept rechtlich als auch ökonomisch, den Anforderungen der Industrie anzupassen war gering. Am Ende der Gespräche wurde deutlich das von der jungen & wilden Ursprungsidee, nichts mehr übrig gewesen wäre. Tabak Unverpackt wäre ein großartige Kampagne geworden die endlich wieder positive Geschichten über den Tabak als Kulturprodukt erzählt hätte.

 

Team:

Idee & Creative Director: Clair Bötschi

Business Development: Lukas Hartenberg

Head of Design: Julian Meißner

Visualisierung: Elias Schley

 

Jahr 2017

Titel: Tabak Unverpackt

Kontext: Kommunikationskonzept und Pop-up-Store